Kinobesuch – spannend und anspruchsvoll

Am Mittwoch, dem 19.11.2025, waren wir – die BG25 – gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Polten im CineStar Jena, um den Film „Die Fotografin“ mit Kate Winslet in der Hauptrolle zu sehen.

Der Film erzählt die Geschichte der Fotografin Lee Miller, die sich als betagte Frau rückblickend mit ihren Erlebnissen während des Zweiten Weltkriegs auseinandersetzt.

Sie arbeitete als Kriegsfotografin für die Zeitschrift Vogue und reiste mit den US-Truppen durch Europa. Miller fotografiert vor allem die harte Realität des Krieges: zerstörte Städte, verletzte Soldaten, erschöpfte Zivilisten, hungernde Kinder und die grausamen Zustände in den befreiten Konzentrationslagern.

Ihre Bilder zeigen oft sehr direkt das Leid, die Zerstörung und die Folgen der Gewalt, aber auch Momente der Menschlichkeit und des damaligen Alltags. Ein berühmtes Bild zeigt Lee Miller selbst in Hitlers Badewanne, ein Zeichen für den Zusammenbruch des NS-Regimes.

Der Austausch in unserer Klasse machte schnell deutlich, dass viele Schüler den Film als eher schwer verständlich empfanden. Einige Szenen waren für uns unklar, wodurch es teilweise schwierig war, der Handlung komplett zu folgen. Ohne ausreichendes Vorwissen über den Zweiten Weltkrieg war es für viele nicht einfach, bestimmte Zusammenhänge richtig einzuordnen.

Auch einige Wendungen im Film wirkten auf uns verwirrend – vor allem die Beziehung der Hauptfiguren zueinander und manche Informationen, die erst ganz am Ende deutlich wurden. Außerdem fiel unserer Klasse der häufige Konsum von Zigaretten und Alkohol im Film auf, was wir ebenfalls diskutiert haben.

Am Ende waren wir uns als Klasse einig, dass es Filme über den Zweiten Weltkrieg gibt, die die Inhalte verständlicher vermitteln. Trotzdem fanden wir es als gemeinsame Aktion schön, einmal zusammen einen Kinobesuch zu erleben und anschließend unsere Meinungen auszutauschen.

Verfasst von Josi und Aliyah (BG25)