Die Blutabnahme – etwas mit dem wir wohl alle schon einmal konfrontiert waren. Ob nun beim Blutspenden, bei einer Kontrolluntersuchung oder vielleicht doch als Versuchsobjekt für andere Schüler. Manche schauen gebannt dabei zu wie das eigene Blut in die Monovette fließt, während andere wohl lieber vom Stuhl springen oder in Ohnmacht fallen wollen.
Als zukünftiges Pflegefachpersonal ist es jedoch ein großer Teil unseres Berufsalltages. Damit unsere Patienten also nicht lieber den Fluchtweg wählen, hatten wir, als ATA 25, einen Projekttag rund um das Thema Blutabnahme, bei dem uns ein Notfallsanitäter aus Suhl begleitete.
Zuerst wurden wir in den theoretischen Teil eingewiesen und lernten alle möglichen Arten des Gefäßzuganges kennen – ob es nun Vasofixe, Arterien oder Butterflys waren. Mit viel Informationen, Beispielen aus dem Rettungsdienst und einigen Karikaturen wurden wir so auf den darauf folgenden Praxisteil vorbereitet. Gewappnet mit drei sehr gut durchbluteten
Gummiarmen und dem restlichen benötigten Material starteten wir nun also unsere Versuche der Blutentnahme. Durch farbige falsche Venenflüssigkeit konnten wir den Vorgang noch realistischer nachvollziehen und unsere Fähigkeiten verbessern. Für unsere Gummipatienten ging es dabei natürlich auch immer sicher und angenehm zu. Im Endeffekt lässt sich also sagen, dass wir durch diesen Projekttag viel neues und vor allem auch fachlich wichtiges Wissen erwerben konnten, um die Blutabnahme auch für unsere zukünftigen (realen) Patienten so angenehm und sicher zu machen wie wir es uns selber wünschen würden.
Jette Fuchs

