Ein unvergesslicher Tag mit dem White Horse Theatre
An Unforgettable Day with the White Horse Theatre
Am Mittwoch, den 4. Februar hieß unsere Schule das englischsprachige White Horse Theatre herzlich willkommen. Die vier Darstellerinnen – Alex Palsey, Eahba Fitzpatrick, James Burke und Eleanor Spencer-Harty aus Schottland, Irland und England stammend – brachten mit großem Engagement und spürbarer Leidenschaft F. Scott Fitzgeralds berühmten Klassiker The Great Gatsby auf die Bühne.

Das Stück The Great Gatsby erzählt die Geschichte von Jay Gatsby, einem wohlhabenden, aber geheimnisvollen Mann, der in den 1920er Jahren rauschende Feste veranstaltet, um die Aufmerksamkeit seiner großen Liebe Daisy Buchanan zu erlangen. Hinter der glitzernden Fassade der Goldenen Zwanziger verbirgt sich jedoch eine tragische Geschichte über Sehnsucht, gesellschaftliche Unterschiede und die Zerbrechlichkeit des „Amerikanischen Traums“. Diese Themen machten das Stück nicht nur spannend, sondern stimmten zudem auch nachdenklich und boten viele Ansatzpunkte für Gespräche im Englischunterricht. Bereits zu Beginn zog die Inszenierung in der schuleigenen Aula das Publikum in ihren Bann. Mit minimalistischem Bühnenbild, eindrucksvoller Gestik und klar verständlicher, englischer Aussprache gelang es dem Ensemble mit einfachen, aber sehr wirkungsvollen Requisiten, sowohl komplexe Emotionen als auch Beziehungen lebendig zu vermitteln. Vier Schauspielerinnen verkörperten insgesamt acht Rollen und sorgten somit für Spannung. Die Vorstellung dauerte rund 70 Minuten und war komplett in englischer Sprache gehalten – eine besondere Herausforderung, aber gleichzeitig auch eine großartige Gelegenheit für alle Schülerinnen, ihr Hörverständnis zu trainieren und die Fremdsprache Englisch in einer authentischen Situation anzuwenden. Nach dem Schlussapplaus erhielten die Schülerinnen die Möglichkeit, den Schauspielerinnen Fragen zu stellen. Viele nutzten diese Chance, um mehr über die Entstehung des Stücks, das Leben als Theaterschauspielerin oder die kulturellen Unterschiede zwischen Großbritannien und Deutschland zu erfahren. Besonders interessant war, wie offen und humorvoll die Darsteller auf die Fragen reagierten, wodurch das Gespräch zu einem lebendigen Austausch in der Fremdsprache wurde.
Im Anschluss bekam die Klasse BG 24 die einmalige Gelegenheit für ein 30-minütiges Gespräch mit den Schauspielerinnen im kleinen Rahmen. Diese besondere Begegnung wurde zu einer wertvollen Sprachpraxis: In zwangloser Atmosphäre konnten die Schülerinnen ihre Englischkenntnisse nutzen, neue Redewendungen lernen und gleichzeitig Einblicke in den Alltag von professionellen Künstlerinnen gewinnen. Nicht nur die durchgeführte Moderation einer Schülerin, sondern auch das sorgsam vorbereitete Interview zweier weiterer Schülerinnen regte die Theatergruppe zu einer anregenden Diskussion über die Hauptmotive des Stücks und insbesondere den „Amerikanischen Traum“ an. Der Besuch des White Horse Theatre war insgesamt ein großer Erfolg. Er zeigte eindrucksvoll, wie lebendig Sprache durch Kunst werden kann, und machte deutlich, dass Fremdsprachenlernen auch jenseits des Klassenzimmers stattfindet. Sowohl die BG- und FOS-Klassen als auch eine Mischung aus Schülerinnen der Sozialassistenz sowie der Erzieherklassen waren von der Authentizität und Energie der Inszenierung begeistert und gingen mit neuem Interesse an der englischen Sprache nach Hause. Ein Tag, der bewiesen hat: Theater ist mehr als nur Unterhaltung – es ist auch eine Brücke zwischen Sprachen, Kulturen und Menschen.
On Wednesday, February 4th, our school warmly welcomed the English-language White Horse Theatre. The four actors – Alex Palsey, Eahba Fitzpatrick, James Burke, and Eleanor Spencer-Harty, hailing from Scotland, Ireland, and England brought F. Scott Fitzgerald’s famous classic The Great Gatsby to the stage with great commitment and visible passion.
The Great Gatsby tells the story of Jay Gatsby, a wealthy yet mysterious man who throws lavish parties in the 1920s to attract the attention of his great love, Daisy Buchanan. Beneath the glittering surface of the Roaring Twenties, however, lies a tragic story about yearning, social inequality, and the fragility of the “American Dream.” These themes not only made the play exciting, but also deeply thought-provoking, offering plenty of opportunities for discussion in English lessons.
From the very beginning, the performance captivated the audience in our school’s assembly hall. With a minimalist stage design, expressive gestures, and clear, easy-to-understand English pronunciation, the ensemble succeeded in conveying complex emotions and relationships using simple but effective props. The four actors portrayed a total of eight roles, keeping the audience engaged throughout. The performance lasted about 70 minutes and was presented entirely in English – a special challenge, but at the same time a wonderful opportunity for all students to practice their listening comprehension and use the English language in an authentic context.
After the final applause, students had the chance to ask the actors questions. Many took advantage of this opportunity to learn more about the creation of the play, life as a theatre actor, or cultural differences between Great Britain and Germany. Particularly impressive was how openly and humorously the performers responded, turning the discussion into a lively exchange in the foreign language.
Afterwards, class BG 24 had the unique opportunity to spend another 30 minutes interacting with the actors in a smaller setting. This special encounter proved to be valuable language practice: in a relaxed atmosphere, students could use their English skills, learn new expressions, and gain insights into the daily life of professional artists. Not only the moderation by one of the students, but also the carefully prepared interview with two other students stimulated the theatre group to engage in a lively discussion about the main themes of the play and, in particular, the ‘American dream’.
The visit from the White Horse Theatre was a great success overall. It impressively demonstrated how language can come alive through art and showed that learning a foreign language also takes place beyond the classroom. Both the BG and FOS classes, as well as a mix of students from the social assistance and education classes, were thrilled by the authenticity and energy of the performance and went home with a renewed interest in the English language. It was a day that proved: theatre is more than just entertainment it is a bridge between languages, cultures, and people.
Autorinnen / authors: Alina Schindler, Anneli Hofmann BG24

