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Ausbildungsbeginn - jährlich am 01. September und 01. März

Schulform - 3-jährige Höhere Berufsfachschule

Ablauf der Ausbildung

Die generalistische Pflegeausbildung vereint drei Berufe, die bisher getrennt voneinander ausgebildet wurden:

die Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.

Die Ausbildung erfolgt in Theorie und Praxis und führt in 3 Jahren zum Berufsabschluss.

Der Absolvent erhält nach bestandener staatlicher Abschlussprüfung ein Abschlusszeugnis der Schule, ein Zeugnis über die staatliche Prüfung und eine Erlaubnisurkunde zum Führen der Berufsbezeichnung vom Thüringer Landesverwaltungsamt.

Ausbildungsziel und Aufgaben der beruflichen Pflege

Berufliche Pflege …

  • bezieht sich auf Menschen aller Altersstufen!
  • findet in verschiedenen Situationen in Krankenhäusern, Heimen oder häuslicher Umgebung statt!
  • umfasst unterschiedliche Dimensionen (z.B. Gesundheitsförderung, Prävention, Kuration, Rehabilitation)!
  • stützt sich auf pflegewissenschaftliche und ethische Grundlagen!
  • respektiert das Selbstbestimmungsrecht der zu pflegenden Menschen!

Die Pflegeausbildung vermittelt die für eine umfassende Pflege erforderlichen Kompetenzen:

Informationen zur theoretischen Ausbildung

Die theoretische Ausbildung findet an unserer Schule statt. Sie ist in 11 Lernfelder strukturiert:

  1. Ausbildungsstart: Pflegefachfrau / Pflegefachmann werden
  2. Zu pflegende Menschen in der Bewegung und Selbstversorgung unterstützen
  3. Erste Pflegeerfahrungen reflektieren – verständigungsorientiert kommunizieren
  4. Gesundheit fördern und präventiv handeln
  5. Menschen in kurativen Prozessen pflegerisch unterstützen und Patientensicherheit stärken
  6. In Akutsituationen sicher handeln
  7. Rehabilitatives Pflegehandeln im interprofessionellen Team
  8. Menschen in kritischen Lebenssituationen und in der letzten Lebensphase begleiten
  9. Menschen in der Lebensgestaltung lebensweltorientiert unterstützen
  10. Entwicklung und Gesundheit in Kindheit und Jugend in Pflegesituationen fördern
  11. Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen und kognitiven Beeinträchtigungen unterstützen

(Gesamt 2100 Unterrichtsstunden)

Informationen zur praktischen Ausbildung

Die praktische Ausbildung umfasst Einsätze in verschiedenen Fachbereichen der Pflege.

Zu den Pflichteinsätzen zählen …

  • stationäre Akut- und Langzeitpflege
  • ambulante Akut- und Langzeitpflege
  • Pädiatrie
  • psychiatrische Versorgung.

(Gesamt 2500 Praxisstunden)

Zu Beginn der Ausbildung findet ein Orientierungseinsatz bei dem gewählten Ausbildungsbetrieb statt.
Im Verlauf der Ausbildung sind die oben aufgezählten Pflichteinsätze zu absolvieren.
Im letzten Ausbildungsjahr bestimmt die gewählte Vertiefungsrichtung den Vertiefungseinsatz.

An jedem Ausbildungsort findet geplante und strukturierte Praxisanleitung durch speziell geschulte Praxisanleiter/innen statt. Lehrkräfte der Schule unterstützen die praktische Ausbildung durch Praxisbegleitung.

Voraussetzungen für den Zugang zur generalistischen Pflegeausbildung

Geeigneter Schulabschluss

  • Mittlerer Schulabschluss (oder anderer gleichwertig anerkannter Abschluss) oder
  • Hauptschulabschluss plus erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung oder
  • erfolgreich abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung

Ärztliche Bescheinigung zur Berufstauglichkeit

Die Ausbildung stellt hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und Persönlichkeit der Schüler/innen. Gute Vorkenntnisse in den allgemeinbildenden und naturwissenschaftlichen Fächern, Belastbarkeit, rasches und klares Erfassen von Aufgaben, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Empathie und die Fähigkeit zum Umgang mit anderen Menschen sind Voraussetzungen, um das Ausbildungsziel zu erreichen.

Bewerbung

Die schriftliche Bewerbung richten Sie bitte an einen Kooperationspartner unserer Schule.
Beachten Sie, dass die Wahl des Ausbildungsbetriebes die Vertiefungsrichtung der Pflegeausbildung beeinflusst.

vertief

Über die Bewerbungsfristen informieren Sie sich bitte beim Ausbildungsbetrieb.
Die Bewerbungsunterlagen müssen enthalten:

  • Bewerbungsschreiben mit Begründung des Berufswunsches
  • tabellarischer Lebenslauf mit Passbild
  • beglaubigte Kopie des Schulabschlusses
  • ärztliche Bescheinigung zur Berufstauglichkeit (nicht älter als 3 Monate)
  • ggf. Nachweis und Einschätzung von Praktika in Gesundheits- oder Pflegeeinrichtungen
  • vollständiger Impfschutz gegen Masern (Masernschutzgesetz)

Empfohlene Impfungen sind eine vollständige Hepatitis-B-Immunisierung, ein aktueller Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Kinderlähmung sowie gegen Mumps und Röteln.

Kosten und Vergütung

Sie schließen mit dem gewählten Ausbildungsbetrieb einen Ausbildungsvertrag ab.
Der Ausbildungsbetrieb zahlt Ihnen eine monatliche Ausbildungsvergütung und regelt den Urlaub.

Die Ausbildung selbst ist kostenfrei. Schulbücher können teilweise in unserer Schulbibliothek unentgeltlich ausgeliehen werden. Kopien von Arbeitsblättern sind zu bezahlen. Kosten die zusätzlich entstehen (z. B. Unterbringungskosten, Fahrtkosten bei Praxiseinsätzen) übernimmt weder der Ausbildungsbetrieb noch die Schule.